Das Onlineleben der Anderen

Und wer denkt, die totale Überwachung wäre Zukunftsmusik, der muß mal einen Battle.net Account anlegen:

Um den Battle.net-Service nutzen zu können, muss Blizzard berechtigt werden, Gespräche jeder Art im „Chat“, inklusive von privaten und geflüsterten Nachrichten, einzusehen, zu überwachen sowie nachzuprüfen, sofern es um Beschwerden von anderen Nutzern oder Verstöße gegen Gesetze geht.

Manche denken ja bei dem Wort Stasi ja auch schon, das wäre ein ostzonaler Karnevalsverein gewesen.

21 commenti su “Das Onlineleben der Anderen

  1. Yitu sagt:

    Grund genug kein WoW mehr zu spielen…

    • Carsti sagt:

      Die anderen drei Seiten Spionageerklärung wären das auch schon gewesen. Und ich vermute mal, andere Onlienspiel handhaben das heute ähnlich. Wohin also wechseln? Offline gehen? Dann wird Dir unterstellt, Du versucht der Überwachung zu entgehen und wirst prophylaktisch inhaftiert.

  2. Frieling sagt:

    Jeder muss selbst seine Grenzen ziehen …

    • Carsti sagt:

      Naja, wenn zum Beispiel World of Warcraft seit vier Jahren zu Deinen Hobbies zählt, wird es schon sehr schwer, Grenzen zu ziehen. Und überlegmal, wenn nun Bin Laden sich einen Account besorgt und das nächste Attentat via Gildenchat organisiert. Oder rechtsradikale Tierkinderpornos als Textstring gewhispert werden…

      • Frieling sagt:

        Von WoW habe ich bislang die Finger gelassen, obwohl ich sonst so ziemlich alles getestet habe …

        Was wäre die Alternative? Verbieten? Zensursula & Co.?

        • Carsti sagt:

          Die Truppen aus Afghanistan abziehen, Arbeitsplätze schaffen und keine Überwachung mehr brauchen? Oh, guck! Ich habe die Tabletten verwechselt… so, jetzt wieder besser: „Wollt ihr die totale Überwachung?“

          • Frieling sagt:

            Bei allem Rspekt: aber was hat denn diese Abhörgenehmigung mit Afghanistan zu tun, Sir?

          • Carsti sagt:

            Naja, ich glaube schon, daß es einen Zusammenhang zwischen unserer Präsenz am Hindukusch und der (virtuellen?) Terrorgefahr in Deutschland selber besteht. Und letztere muß ja allzuoft als Begründung für diverse Abhörmaßnahmen herhalten.

          • Frieling sagt:

            Da schlägst du jetzt aber einen weiten Bogen, der aus dem obigen Kurzeintrag in keiner Weise erhellt.

          • Carsti sagt:

            Naja, leider sind nicht alle Zusammenhänge im Leben mit einer Indirektion erledigt. Und ich bin überzeugt davon, daß eine Nation genau soviel Überwachung braucht, wie sie mit ihrem und anderen Völkern umgeht. Und wer sich nun gerade zum Erfüllungsgehilfen der Panik macht, Internetprovider, Spielehersteller oder was weiß ich wer, ist da schon fast irrelevant.

  3. faulit sagt:

    Du hast doch wohl nichts zu verbergen, oder?!
    (Notiz: Carsti ist ein potezieller SCHWER Pädokrimineller, offensichtlich kann er lesen. Wahrscheinlich terroristisch aktiv. Vermutlich hat er auch schonmal falsch geparkt.)

  4. Jaara sagt:

    Denkt irgendjemand, dass es bei anderen Foren etc., nur weil diese Erklärung nicht explizit veröffentlicht wird, anders läuft? :))

  5. Stefan-B5 sagt:

    Apropos Überwachung:
    welcher Carsten Witte war denn da am Freitag bei Günther Jauch?
    Du offenbar nicht, weil Du hättest es wahrscheinlich auf den Stuhl geschafft.

    Stefan, offizieller „Wer wird Millionär“-Überwacher 😉

    • Carsti sagt:

      Öhm… ja… nein. Also ich war’s definitiv nicht. Ich guck ja noch nicht mal lohnenswert oft Fernsehen. Schwachsinninge Konsumverweigerung. Neeee… andersrum: Konsumverweigerung bei Schwachsinn. 🙂

  6. Manuel Schuh sagt:

    Hätte ich nicht schon vor zwei Jahren mit WoW aufgehört, würde ich es spätestens jetzt machen… Geht echt mal garnicht

  7. @Carsti: Das die Abhörmethode als Grund für die nationale Sicherheit vorgeschoben werden ist sicherlich richtig. Dennoch finde ich muss man immer unterscheiden was wirklich der Sicherheit dient und was Richtugn Überwachungsstaat geht. Dein Beipspiel oben ist auf jeden Fall „way out of line“!! Geht gar nicht

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