56K

Uaaaa, Schreikrampf. – Ich sitz gerade bei Schweigermuttern am Rechner. Der ist zwar an sich recht ordentlich, aber die Internetverbindung: Modem und 56K. Muß ich mehr sagen? Leider gibt’s hier nix anderes und einst im Mai war das sicher eine absolute Hammerverbindung. Damals kam aber auch noch nicht jede dahergelaufene Fehlermeldungsseite mit zwei Megabyte daher. So wird Surfen zur rechten Herausforderung. Seitenaufbau im Minutenbreich. Und ich kann schon fast verstehen, daß Windows und Virenscanner nur sehr sporadisch aktualisiert werden. Der Download dauert mal locker zwischen ein bis zwei Stunden. Das mag sich niemand antun, für den das Internet mur eine komplizierte methode ist, Bilder von den Enkeln zu bekommen. Das ging früher mit dem klassischen Standardbrief der Post zwar noch langsamer als mit einem 56K-Modem, aber dafür auch erheblich einfacher. Nunja, fasse ich mich halt beim Durchgucken meines Postfaches mit Geduld und freue mich wieder auf meinen eigenen Rechner. Zuhause ist, wo der Download stimmt. 😉

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10 commenti su “56K

  1. Eiskoenigin sagt:

    Na dann viel Spaß noch! 🙂

  2. Chiara047 sagt:

    Lach…ich glaub sowas besitze ich auch :))

    • Carsti sagt:

      Mein Beileid. Ich versuche hier seit geraumer Weile, die Kiste wieder auf sicheren Stand zu bekommen. Meist schlafen der Rechner oder/und ich ein, bevor der Download zuende ist. Das Windowsupdate ist trotz drei bis vier Sessions immer noch nicht durch. Und dabei habe ich den IE7, .NET 2.0 und die angebliche Rechnerbereinigung schon abgewählt. Kein Wunder, wenn so viele Rechner an alten Modems sperrangelweit offen stehen. Antivir, Firefox, Quicktime und nicht zuletzt Windows selber… der Rechner müßte 24/7 durchlaufen, um immer aktuell zu sein. :'(

      • Rolle sagt:

        Hm, und warum machst Du nicht ein paar Punkte auf der Liste der liebsten Schwiegersöhne gut und spendierst Deinen Schwiegereltern einen DSL-Anschluss?
        Also spätestens seit dem ich Selbiges bei meinen Eltern gemacht habe, bin ich der Lieblingssohn meiner Eltern …

        • Carsti sagt:

          Wenn das so einfach wäre, hätte ich es längst getan. Leider wohnen die hier nicht nur in einer Dreißiger Zone, sondern in der echten und einzigen. Und somit haben sie DSL-technisch in einen Eimer braune Glasfaserkabel gegriffen. Und ich habe mich noch zu wenig mit dem technischen Hintergrund beschäftigt, um zu verstehen, ob Arcor (ebenso wie die Telekom) nicht will oder wirklich nicht kann. Die Alternative Sat-DSL ist wahrscheinlich technisch zu kompliziert und zu teuer. Mein Schwager hat sich sogar schon mal den UMTS-Kram angeguckt, in der Hoffnung das Vodafone hier Linderung bringen könnte, aber da ist der Tarifdschungel auch nicht übersichtlicher. Alles in allem eine Ansammlung von Sackgassen… 🙁

          • Rolle sagt:

            Arcor hat (wie auch Versatel, 1&1, Freenet, etc.) kein eigenes Netz hin zu den Haushalten und müssen für die sog. letzte Meile auf die Kabel der Telekom zurück greifen.
            Vor rund zehn fünfzehn Jahren hat die Telekom in einigen Bereichen angefangen, die Strecke zw. der Vermittlungsstelle und den freundlichen Verteilerkästen auf der Strasse (KVz) mit Glasfaser aus zu rüsten um hier flexibler zu werden und mehr Kunden bedienen zu können – ISDN wahr damals noch sehr exotisch und ein 19,9er Modem sauschnell.
            Bei DSL (egal ob in der Variante A, S oder V) wird ein hochfrequentes Signal permanent auf die Telefonleitung gegeben und die Daten dort aufmoduliert – im Grunde ein Stück weit wie Radio (keine Ahnung ob nun AM oder FM).
            Aber genau das geht eben nicht bei einer Glasfaserleitung. Hier müsste man (der Netzbetreiber, hier die Telekom) eine andere Technik einsetzen und einiges an Geld für die Auf/Umrüstung in den Vermittlungsstellen und KVz ausgeben.
            Da ich Annehme, dass die zu erwartenden Mehreinnahmen die Investitionen nicht decken UND man dem Mitbewerb die neue geschaffene DSL-Strecke nicht vorenthalten kann, wird dort nicht investiert.
            Ähnlich verhält es sich, wenn der Kunde zu weit (Kabellänge) von der Vermittlungsstelle entfernt wohnt. Hier kommt das Signal nicht mehr in der Qualität (Signalstärke und Rauschen) an, die für einen DSL Anschluss benötigt wird. Soweit ich weiß, wird es ab 5,5 km langsam sehr eng. Natürlich könnte man Signalverstärker (sog. Repeater) in die Trasse verbauen, nur sind das wieder Investitionen, die von allen Anbietern genutzt aber nur von der Telekom getätigt werden würden. Einzig ein Runterregeln des Datendurchsatzes könnte helfen, dass der Anteil an verlustig gegangen Daten gering genug ist, dass der DSL-Port in der Vermittlungsstelle die Verbindung nicht als Fehlerhaft ansieht und sich schlafen legt.
            In meinem Falle habe ich mit 440kbit wohl den langsamsten ADSL2+ Anschluss Deutschlands
            Lass uns aber am Freitag mal kurz drüber unterhalten, ob man Deinen Schwiegereltern nicht doch noch helfen kann. Bei mir hieß es ursprünglich auch: „DSL geht bei ihnen nicht, sie wohnen zu weit weg …“ und jetzt habe ich DSL, kein Schnelles aber immerhin besser als ISDN bzw. ein 56k-Modem …

          • Carsti sagt:

            Gut, wenn wenigstens einer Ahnung hat. 🙂 Danke für die Erklärungen. Und Freitag reden ist gut. Aber nicht mit vollem Mund, und wenn wir mal ehrlich sind, werden wir doch beim Essen keine Pausen machen wollen, oder?

          • Rolle sagt:

            Ich denke am Ende der Speiseröhre, wenn der Digestif seiner Arbeit nachkommt und den Bauch mit wohliger Wärme verwöhnt, wird noch genug Zeit zum palavern sein …

  3. jeannine sagt:

    Hallo
    Sehr schöne Seite werde öfter mal reinschauen

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