Ja spinn‘ ich denn jetzt völlig? Erst wollte ich gar kein Blog haben, und jetzt habe ich drei? Aber egal, ich fand den Mix aus privaten und beruflichen Einträgen mittlerweile etwas verwirrend und da ich eh mehr lernen muß, zu trennen, habe ich den ganzen Softwarekram so weit es irgend ging in mein neues Architecture Blog ausgelagert.
Archiv für den Autor: Carsti
Die Schlacht um Darrowshire…
Nachdem sich Pieter Walsweer in seinem Blog die Frage: Abhängig von der Laune eines GM? aufgeworfen hat, will ich mal ganz kurz von einem ähnlichen Fall berichten: Die Schlacht um Darrowhire. Die hatten wir zwar gewonnen, aber die Questabgabe scheiterte am mangelnden Fragezeichen über dem Kopf des NPC:
1. GM: Viele Rueckfragen zum Verlauf der Schlacht, augenscheinlich ohne meine Antworten zu lesen oder zu verstehen, denn es wurden Sachen gefragt, die ich gerade erklärt hatte. Dann der übliche Sermon: Sorry. Kannste machen nix. Beim naechten Mal mehr Glück, viel Spaß noch, sorry for the inconvenience… faselbla.
2. GM: Läßt sich die Situation kurz schildern. Da habt ihr bestimmt was falsch gemacht. Kann den Quest nicht auf erfüllt setzen, so sind die Regeln. Tschüßikowski.
3. GM: Läßt sich’s auch noch mal erklären. Weiß aber immerhin um die 10 anderen Tickets die die Raidmembers zusätzlich geschrieben haben. Dann: „Einen Moment bitte…“ Zehn Minuten später: „Wir laufen hier in das selbe Problem…“ Hä? Haben die mal eben die Schlacht um Darrowshire nachgespielt? Hammer! Aber helfen koennen sie uns auch nicht. Viel Entschuldigungen und die Empfehlung es nach der Wartungszeit nochmal zu versuchen.
Und die Auflösung? Laut Thottbot, muß man am Ende einfach nur die Raidgruppe verlassen und dann kann jeder einzeln die Quest abschliessen. Gesagt getan. Darrowshire, dritter Versuch. Und sie da, klappt wie beschrieben. Yippie.
Nun aber meine Frage: Müßte ein Gamemaster sowas nicht wissen? Sollten die Jungs und Mädels nich dazu angehalten sein, alle Known Bugs zu kennen oder zumindest eine Liste griffbereit haben? Oder von mir aus selber Thottbot oder Allakhazam kennen und durchflöhen können? Game… ich betone es nochmal: Master! Nicht: BWL-Student mit „angenehmer Telefonstimme?“ Und nein, ich will nicht alle GM schlecht machen, ich will nur, daß in der Jobdescription steht: Muß World of Warcraft kennen und lieben. 😉
Wham!
Verdammt! Damit ist die Weihnachtssaison 2005 musiktechnisch offiziell versaut. XX( Radio Charivari 98.6 konnte schon am Zweiten des Monats nicht mehr an sich halten und mußte unbedingt Wham! mit „Last Christmas“ spielen. Als müsste man den Jammersong nicht schon an Heilig Abend selbst oft genug über sich ergehen lassen. Wie alt ist das Teil? Zehn, fünfzehn Jahre vielleicht? In der Zeit sind schon so viele gute Lieder in der Versenkung verschwunden, warum nicht auch der? Mal sehen ob dieses Jahr wieder ein Sender mit der Sendung „Wünsch Dir was oder wir spielen ‚Last Christmas'“ rauskommt. Wie wär’s mit Biohazard und „Last Man Standing?“ Auch zu Mainstream? Na, da fällt mir schon noch was ein…
Tod durch Onlinespiel?
Laut Spiegel Online bereitet der selbsternannte „Advokat gegen Spiel-Sucht“ Zhang Chunliang eine Klage gegen Blizzard, den Entwickler von „World of Warcraft„, vor, weil ein 13jähriger Junge beim Nachspielen einer Spielszene zu Tode gekommen ist. Nebenkläger sind 63 Elternpaare, deren Kinder Suchschäden vom Onlinespielen haben sollen…
Ich glaub’s mal wieder nicht. Klingt fast nach einem Hoax, wenn China sich nicht schon mehrfach in dieser Richtung hervorgetan hätte. Da übertrumpfen sie noch die Amerikaner und Deutsche, deren absurde Klagen sicher auch so manchen am IQ haben zweifeln lassen. Aber das? Wir haben auch als Kinder alle möglichen und unmöglichen Szenen nachgespielt, aber eben nicht aus den in den Siebzigern eher unbekannten Onlinespielen, sondern aus Büchern (vorzugsweise die brutalen Märchen der Gebrüder Grimm) oder Filmen (vorzugsweise Filme die uns unsere Eltern verboten hatten). Oder eben einfach nur Cowboy und Indianer, und wehe man war Cowboy, das gab hin und wieder richtig Haue. Natürlich ist nie was ernstes passiert, aber wenn etwas passiert wäre, wer hätte dann die Gebrüder Grimm verklagt?
Ich will den Tod des Jungen ja nicht herunterspielen (obwohl mir kurz das Wort Darwinaward durch den Kopf schoss), aber ob da das Spiel schuld war, oder einfache Selbstüberschätzung? Ich war bis jetzt der Meinung das selbst FPS-Spieler Realität und Wirklichkeit besser auseinanderhalten können, als man es ihnen gemeinhin zugesteht. Noch nie habe ich zum Beispiel einen Doom-Fan aus dem vierten Stock springen sehen, in der Hoffnung, daß unten ein Megahealth liegt. Aber okay: wenn ich, ebenfalls begeisterter Spieler von „World of Warcraft,“ morgen im Taurenkostüm den Beamten der Verkehrskontrolle mit Sternenfuer stunne, dann ein paar mal Moodfeuer caste und mich dann in einen Geparden verwandle, um schneller wegzukommen… ja, dann dürft ihr mich in die Geschlossene einweisen.
Bis dahin gehe ich einfach weiter davon aus, daß jedem der Unterschied zwischen Realität und Fiktion klar sein müßte. Und wenn dem nicht so ist, würde ich das Problem zuerst im Menschen suchen.
40 Faces
Das ist doch mal eine Klasseidee: Ein Bloglisting nicht anhand von staubtrockenen Links, sondern anhand von „Paßbildern.“ 40 Faces bietet diesen Service – vorerst leider nur für englischsprachige Blogs. Aber wie bei guten Ideen üblich, wird sich sicher bald ein deutsche Nachahmer finden. Noch ist die Domain http://www.vierziggesichter.de/ zu haben. 🙂
Und wer glaubt, daß die Welt sowas nicht braucht… was reizt den Klickfinger mehr? Dieser Link:
oder dieses Bild:
Na? Ich bin so einfach zu berechnen. So leicht zu beeinflussen. Das Web ist wie für mich gemacht. 😀
Bäckeria
Das ist ja wohl voll gemein! Da läßt man Erlangen mal zwei Wochen alleine und schon rächen die sich und setzten mir eine Wiehgärtner Bäckeria direkt vor die Nase. In Sichtweite meines Arbeitsplatzes! Und dann verkaufen die auch noch so richtig lecker Zeuchs: Spitzwecken mit Salami, Brezen mit Käse, Vanillehörnchen und und und… Argl… Jetzt hab ich schon wieder Hunger.
Das ist der Tod meines Diätplanes. :**:
Tauchcomputer
Nachdem meine Frau mir in einem Anfall von „dann will ich aber den alten“ einen neuen Tauchcomputer zum Geburtstag versprochen hatte, habe ich gleich mal eine Prioritätenliste aufgestellt:
- PC-Interface
- Integrierte Uhr
- Zeitangabe für Deco und Flugsperre
- Tauchprofil
- Akustische Warnung
Das Deco-Modell habe ich mal aussen vor gelassen, weil ich davon ausgehe, dass alle angebotenen konservativ genug sind, einen Hobbytaucher am Leben zu halten. Und was kam nun dabei raus? Der Suunto Stinger:

Bleibt nur noch die Preisfrage von circa 550.- Euronen für die einfache Version aus Stahl mit Elastomer-Armband, bis hoch zu 1050.- Euronen für den edlen Titankörper mit Titanarmband. Für den Preis bekommt man schon fast den D9 mit Transmitter. Also wahrscheinlich eher schlicht. Wer noch Gegenvorschläge hat, immer her damit.
Urlaub…
…ist auch schon wieder vorbei. :-/ 22 Tauchgänge rund um Bunaken haben an Firschreichtum und Korallen fast nix zu wünschen übrig gelassen (wo war dieser verdammte Hammerhead?) Dafür gab’s von Weißspitzen Riffhai und Adlerrochen bis runter zu Mandarinfischen und Miniseepferdchen war wirklich alles dabei.

Die Tauchbasis Seabreeze Resort war schlicht, aber schön. Allerdings ist eine heiße Dusche auf Platz 3 meiner Prioritätenliste für den nächten Urlaub gerutscht. Und zwei Wochen Fisch und Reis haben mich gleich am Samstag ins Steakhouse getrieben.
Alles in allem bleiben zwei Wochen tolle, internetfreie Erholung, fantastische Taucherlebnisse und ein, zwei kleinere Sonnenbrände. Und in zwei Stunden geht’s wieder zur Arbeit. Auf das Geld für den nächten Urlaub gescheffelt werden möge. 🙂
Blog and Usability
There really is a guide for everything. To be perferctly blunt, I didn’t even knew that there is a web-usability-guru. But recently Jakob Nielsen wrote about the The Top Ten Design Mistakes for Blogs, so I had to check it out:
1. No Author Biographies
Okay, got me. But then, this isn’t really a curriculum vitae, so I skip it for now.
2. No Author Photo
Yesh! I am a cute and cuddly tom-cat. Indeed.
3. Nondescript Posting Titles
Description is in the eye of the reader. 😉 But I’m trying.
4. Links Don’t Say Where They Go
I’m no friend of those „here and there“ links either.
5. Classic Hits are Buried
I don’t know if any of these entries deserve the mark „classic,“ so I leave it to others to determine if there is a „must read“ in this blog or not.
6. The Calendar is the Only Navigation
I’m trying to keep my tags nice and simple, but other then that I don’t have much saying in the blog-design.
7. Irregular Publishing Frequency
The day the blog rules my live, I quit blogging. Sorry chap, I publish when I feel the need to, not if time’s up.
8. Mixing Topics
D’oh! Really, am I mixing professional and private postings? Shame on me. But I don’t feel like two blogs already. On the other hand, he has a point there…
9. Forgetting That You Write for Your Future Boss
No I don’t, but I try to keep my postings reader-friendly, honest and I do not swear. So I think I got that one covered.
10. Having a Domain Name Owned by a Weblog Service
Guilty. On the other hand: I have my own domain, but no blog-service available. Perhaps I can do somthing about it. Does a redirect count? Would be a start…
So, I feel a bit mixed about the issue. As always, I feel compelled to disobay with the rules as much as I know I might be better off complying. On the other hand: I got a 3 out of 10. Not that bad for my first blog…
Haubentaucher…
Mein erster Tauchgang nach fast zehn Jahren führte mich am Wochenende zusammen mit ein paar Buddies vom abgetaucht! in den Starnberger See. Die gute Nachricht: der neue Anzug sitz wie angegossen. Die schlechte: ich kann nur die obere Hälfte des Bildes zeigen… :-/

Nunja, deutsche Binnenseen haben sich die letzten Jahre augenscheinlich nicht wirklich verändert. Immer noch grau, immer noch dünn besiedelt. Memo an mich selbst: Binnenseen nie ohne Lampe. – Das Tauchen selber hingegen lief besser als erwartet. Scheint wie Fahradfahren zu sein. Einmal gelernt… Allerdings will tarieren wieder geübt sein. Neuer Anzug, mehr Bojenwirkung als vor zehn Jahren. Mal sehen, wie das in der Celébessee aussieht.
